Applied Kinesiology

Applied Kinesiology (AK) ist eine hauptsächlich diagnostische Methode. Durch Testung einzelner Muskeln und Änderung ihrer Stärke durch diagnostische Reize und therapeutische Maßnahmen lassen sich Aussagen über Störungen und funktionelle Zusammenhänge machen.

Die AK ist somit eine wichtige Erweiterung schulmedizinischer und komplementärmedizinischer Diagnose- und Therapieverfahren.

Die AK ist ausschließlich Ärzten und Personen mit einem medizinischen Abschlußexamen (z.B. Physiotherapeuten) vorbehalten und muß von anderen „kinesiologischen“ Therapien (Touch for Health, Three in one, Edukinesiologie usw.) streng unterschieden werden.

Letztere können auch von medizinischen Laien durchgeführt werden und sind hauptsächlich psychosomatisch orientiert.

Therapieplanung und Therapie bei:
 
  • entzündlichen Erkrankungen (Rheuma)
 
  • Hauterkrankungen
 
  • Wirbelsäulenerkrankungen
 
  • Bandscheibenleiden
 
  • Gelenksproblemen
 
  • Kopfschmerzen, Migräne
 
  • minimaler neurologischer Dysfunktion (Teilleistungsstörungen)
 
  • Schmerzsyndromen unterschiedlicher Ursache
 


Die Therapie:
Neben spezifischen Techniken der Applied Kinesiology werden in der Therapie sowohl schulmedizinische als auch komplementärmedizinische Behandlungen eingesetzt.

Am häufigsten kommen Chirotherapie bzw. Osteopathie, Akupunktur, Neuraltherapie und physikalische Therapiemaßnahmen (z.B. Bestrahlungen), Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Bachblüten, pflanzliche und homöopathische Mittel zum Einsatz.

Werden Allergien bzw. Unverträglichkeiten festgestellt, stehen neben der Allergenkarenz, immunmodulierende Verfahren (z. B. Bioresonanztherapie, Homöopathie) oder die schul-medizinische Therapie mit antiallergischen Medikamenten und Desensibilisierungen zur Verfügung.

Der Muskeltest:
Der Muskeltest ist das Hauptwerkzeug der AK.
Der zu testende Muskel wird in eine definierte Testposition gebracht und maximal angespannt.
Der Arzt übt dann einen geringen zusätzlichen Testdruck aus und prüft die Muskelreaktion.

Es gibt 3 mögliche Muskelreaktionen:

1) schwach: der Muskel kann dem Druck nicht widerstehen

2) stark: der Muskel kann dem Druck widerstehen, lässt sich aber durch spezielle Maßnahmen schwächen (z.B. Stimulation eines Akupunkturpunktes, Auflegen eines Magneten...)

3) hyperton: der Muskel kann dem Druck widerstehen, lässt sich aber durch spezielle Maßnahmen nicht schwächen

Eine normale Muskelreaktion ist stark, d.h. der Muskel kann dem Testdruck widerstehen und kann durch bestimmte Maßnahmen geschwächt werden.


Was bedeutet eine schwache oder hypertone Testreaktion?

Jeder Muskel ist einem Akupunkturmeridian, einem Organ und einer Wirbelsäulenebene zugeordnet.
Eine schwache oder hypertone Testreaktion weist auf eine Störung in einem der zugeordneten Systeme hin und muss genauer untersucht werden, um die Ursache herauszufinden.

Verändert sich die Testreaktion von schwach auf stark oder stark auf schwach, sobald ein Punkt des Körpers berührt wird, weist dies auf eine Störung in diesem Bereich hin, die mit weiteren Tests differenziert werden muss.

Der Challenge:
Ein diagnostischer Reiz wird Challenge genannt. Dies kann ein mechanischer, chemischer oder emotionaler Reiz sein.

Führt so ein Reiz zu einer Änderung der Testreaktion eines Indikatormuskels, so kann daraus auf eine Störung rückgeschlossen werden.
z.B. Führt das Aufbringen einer kleinen Menge eines Nahrungsmittels auf die Zunge zu einer schwachen Testreaktion eines vorher starken Muskels, so weist dies auf eine Unverträglichkeit dieses Nahrungsmittels hin.

Umgekehrt kann man auch einen Hinweis auf die geeignete Therapiemaßnahme erhalten, wenn ein vorher schwacher Muskel nach Gabe eines Medikaments oder Nahrungsergänzungsstoffes stark testet.
z.B. Führt bei einem schwach und schmerzhaft testenden Muskel das Aufbringen von Zink auf die Zunge zu einer starken Testreaktion und Verringerung des Schmerzes, so weist dies auf einen Zinkmangel hin.


Wo wird die AK eingesetzt:
Grundsätzlich hilft die AK, bei schwierigen Krankheitsbildern schnell das vordringliche Krankheitsgeschehen herauszufinden und die am besten geeignete, erfolgversprechendste Therapierichtung zu bestimmen. Damit wird eine ganzheitliche, weitgehend ursachenspezifische Therapie möglich.

Außerdem kann durch entsprechende Testung eine Optimierung chirotherapeutischer Maßnahmen bei akuten und chronischen Schmerzzuständen erfolgen.

Diagnose und Therapieplanung bei:
Dysbiosen (Darmflorastörung)
Nährstoffmangelzuständen
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Belastungen mit Schwermetallen, chemischen Stoffen und Umweltgiften
Herden und Störfeldern
Test von Zahnersatzmaterialien und optimale Anpassung von kieferorthopädischen Maßnahmen

Therapieplanung und Therapie bei:
entzündlichen Erkrankungen (Rheuma)
Hauterkrankungen
Wirbelsäulenerkrankungen
Bandscheibenleiden
Gelenksproblemen
Kopfschmerzen, Migräne
minimaler neurologischer Dysfunktion (Teilleistungsstörungen)
Schmerzsyndromen unterschiedlicher Ursache


Die Therapie:
Neben spezifischen Techniken der Applied Kinesiology werden in der Therapie sowohl schulmedizinische als auch komplementärmedizinische Behandlungen eingesetzt.

Am häufigsten kommen Chirotherapie bzw. Osteopathie, Akupunktur, Neuraltherapie und physikalische Therapiemaßnahmen (z.B. Bestrahlungen), Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Bachblüten, pflanzliche und homöopathische Mittel zum Einsatz.

Werden Allergien bzw. Unverträglichkeiten festgestellt, stehen neben der Allergenkarenz, immunmodulierende Verfahren (z. B. Bioresonanztherapie, Homöopathie) oder die schul-medizinische Therapie mit antiallergischen Medikamenten und Desensibilisierungen zur Verfügung.



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